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Jet Reports Lizenz-Änderungen nur noch mit aktivem Wartungsplan

Der Hersteller von Jet Reports lässt ab dem 1.10.2014 keine Lizenz-Änderungen mehr zu, wenn kein aktueller Jet Reports Wartungsplan (Annual Enhancement Program) abgeschlossen wurde.

Bisher konnte man die Jet Report Lizenz noch gegen das Zahlen einer Gebühr anpassen lassen, wenn man den AEP nicht erworben hat. Diese Option gibt es ab dem 1.10.2014 nicht mehr. Der Hersteller hat uns als Jet Reports Partner deutlich darauf hingewiesen, dass keine Ausnahmen von dieser Regel gemacht werden.

Sofern noch nicht erfolgt, werden Sie beim nächsten Erwerb von Dynamics-NAV Modulen (Tabellen, Pages, Benutzer, AddOns, etc.) mit hoher Wahrscheinlichkeit eine neue Dynamics-NAV Lizenznummer von Microsoft erhalten. Wenn Sie keine aktiven AEP und zu der neuen Lizenznummer keine passende Jet Reports Lizenz haben, dann wird das dazu führen, dass Sie entweder ganz auf Jet Reports verzichten müssen, oder dass Sie die den gesamten, ausgelassenen Wartungszeitraum von Jet Reports nacherwerben müssen.

Schauen Sie in diesem Fall, ob Sie von Microsoft bereits Ihre neue Dynamics-NAV Lizenznummer erhalten haben. Wenn nicht, dann bitten Sie Ihren Dynamics-NAV Partner darum Ihnen eine neue Lizenz aus dem Partner-Source abrufen zu lassen, damit Sie sich vor dem 1.10.2014 noch die Jet Reports Lizenz ändern lassen können. Die Nummer Ihrer Dynamics-NAV Lizenz wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Ihre Kundennummer bei Microsoft werden. Wenn Ihre Lizenz von Microsoft bisher noch nicht umgestellt wurde, dann geben Sie für die zukünftig neue Jet Reports Lizenznummer Ihre Kundennummer bei Microsoft an. Fragen Sie Ihren Dynamics-NAV Partner dazu nach Ihrer Voice-Account Nummer.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Jet Reports Partner. Wir freuen uns natürlich auch, wenn wir Sie bei Ihren Fragen direkt unterstützen dürfen.

Andreas Koblischke
www.datenkultur.de

Jet Reports 2013 Performance Boost

Der Jet Reports Datenzugriff für Dynamics-NAV 2013 über den Webservice ist etwas behäbig. Viele Berichte unserer Kunden liefen unter NAV 2009 über C/Front deutlich schneller als unter der neueren Dynamics-NAV 2013 Version per Webservice. Seit dem Update 1 von Jet Reports 2013 gibt es einen neuen Datenquellentyp:

Dynamics NAV 2013 und höher (SQL Server)

Dieser neue Typ ist beim Abrufen der Daten z.T. erheblich schneller als der Zugriff über den alten Datenquellentyp “Dynamics NAV 2013 und älter”. Wir haben schon Verbesserungen auf ein Fünfzigstel der vorherigen Laufzeit beobachtet. Der Zugriff über den neuen Typ ist häufig sogar erheblich schneller als der alte Zugriff über C/Front.

Warum ist der neue Datenquellentyp so viel schneller?

Der ältere Datenquellentyp für Dynamics-NAV 2013 verbindet sich ausschließlich über die Webservice-Schnittstelle. Für jeden Zugriff auf die Daten müssen viele Programm-Schritte durchgeführt werden:

  • Zugriff auf den Dynamics-NAV Web-Service.
  • Ausführen des Jet Reports C/AL Codes zum Abrufen der Daten.
  • Zugreifen auf den SQL Datenbank Server.

Jeder Schritt kostet Zeit und jeder Schritt wird für jeden Jet Reports Befehl des Berichtes ausgeführt. Der neue Datenquellentyp kommuniziert direkt mit dem SQL-Server. Anstatt das Abfragen der Daten von Dynamics-NAV per C/AL Code durchführen zu lassen, erstellt Jet Reports beim neuen Typ aus den Jet Reports Befehlen sofort SQL-Befehle. Diese Befehle werden direkt an den Microsoft SQL-Server gesendet. Der Datenbank Server kann diese Befehle enorm schnell bearbeiten. Besonders bei Gruppierungen ist der Datenbank Server sehr viel schneller als C/AL.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

=NL(“Zeilen”;”Artikelposten”;”Bundesland”)

Dieser Befehl erstellt eine Liste der Bundesländer für die jemals eine Lagerbewegung stattgefunden hat. Es gibt im Navision keinen expliziten Schlüssel auf das Bundesland. Um die Bundesländer zu ermitteln wird Jet Reports jede Zeile der Artikelposten durchlaufen. Jeder neue Wert wird mit den bisher gefundenen Werten verglichen. Wenn es den neuen Wert noch nicht gab, dann wird die Ergebnismenge um diesen Wert erweitert. Für jede Zeile der Artikelposten werden einige C/AL-Befehle benutzt und eine SQL-Abfrage an den Datenbank Server gesendet. Das kann bei 5.000.000 Posten schon eine ganz erhebliche Weile dauern. Der neue Datenquellentyp braucht für die selbe Abfrage nur eine einzige SQL-Anweisung und der SQL-Server ist für diese Art von Anfragen auch noch hoch optimiert. Während der alte Datenquellentyp mehrere Minuten brauchen wird liefert der neue Datenquellentyp die Daten innerhalb von Sekunden.

Wo ist der Haken an der Sache?

Wenn man sein Dynamics-NAV 2013 komplett in der eigenen, technischen Umgebung installiert hat, dann gibt es keinen Haken. Für diesen Fall empfehlen wir wärmstens den neuen Datenquellentyp zu verwenden. Wer sich aber mit dem Cloud Dienst Microsoft Azure angefreundet hat, der kann den direkten SQL-Server Zugriff nicht verwenden. Man kann die Datenbank-Verbindungsdaten unter Azure nicht fest in der Jet Reports Datenquellenverwaltung hinterlegen, da sich die Verbindungsdaten zur Laufzeit ändern können. Wie ich Jet Reports so kennen wird es aber bald auch einen Windows Azure taglichen SQL-Server Client geben.

Die neuen Versionen darf jeder herunterladen und verwenden der die Jahreswartung für Jet Reports erworben hat.

Andreas Koblischke
www.datenkultur.de

Wartungsplan für Jet Reports (AEP)

Wie bei Microsoft Dynamics NAV gibt es auch für Jet Reports einen Wartungsplan. Jet Reports nennt den Wartungsplan AEP (Annual Enhancement Program).

Der Plan beinhaltet:

  • Abrufen und verwenden der jeweils aktuellen Version von Jet Reports.
  • Unbegrenzte Anzahl von Anfragen beim technischen Support des Herstellers.
  • 24h-Stunden Zugriff auf die Jet Reports Knowledge Base.
  • Zugriff auf die Support-Webseiten von Jet Reports für jeden Designer.
  • Jet Reports Lizenz-Änderungen (Designernamen, NAV Lizenznummer, etc.).

Der Verkaufspreis für die Leistungen Beträgt 16% vom ursprünglichen Listenpreis der erworbenen Jet Reports Elemente (Paketpreise, Designer, Viewer, Konnektoren, etc.) pro Jahr. Der Erwerb des AEP ist beim Neukauf von Jet Reports obligatorisch. Die Laufzeit beträgt ein Jahr. Für Jet Reports Komponenten, die später zugekauft werden (Z.B ein zusätzlicher Designer) wird der AEP anteilig bis zum Ende des Wartungszeitraumes berechnet. Für Folgejahre ist der Erwerb des AEP freiwillig.

Der Wiedereinstieg in die Wartung ist möglich. Es müssen dazu auch die ausgelassenen Wartungsbeträge der Vergangenheit geleistet werden.

Lizenz-Änderungen konnten früher gegen eine Gebühr auch ohne aktivem AEP erfolgen. Wie Microsoft hat sich nun auch Jet Reports entschieden das Lizenz-Änderungen ohne aktive Wartung nicht mehr durchgeführt werden. Diese Änderung gilt ab dem 1.10.2014. Der Hersteller hat uns als Jet Reports Partner dringend darauf hingewiesen, dass keine Ausnahmen an dieser Regel gemacht werden dürfen.

Andreas Koblischke
www.datenkultur.de

Jet Reports bekommt eine neue Aktivierung

Bis einschließlich der Jet Reports Version 2012R2 wurden die Berechtigungen über eine Jet Reports Lizenzdatei mit der Endung .JLF(Jet Reports License File) geprüft.

Ab der Jet Reports Version  2013 gibt es diese Lizenzdatei nicht mehr. Der Kunde erhält einen Aktivierungsschlüssel, der u.A. bei der Installation von Jet Reports eingetragen werden kann. Anhand des Schlüssels holt sich Jet Reports die Berechtigungen über das Internet aus einer Datenbank. Die Aktivierung ohne bestehende Internetverbindung ist möglich, aber aufwändiger. Jet Reports hat in der Knowledgebase einen Artikel zu den Aktivierungsarten verfasst.

Änderungen an der Jet Reports Lizenz werden bei bestehender Internetverbindung automatisch abgerufen. Änderungen von Benutzernamen sind damit ohne manuellen Aufwand wirksam, sobald die Daten von Jet Reports in die Datenbank eingetragen wurden.

Mit der Aktivierung wurde auch die Erkennung von Viewer- und Designerrechten umgestellt. Folgende Neuerungen haben sich ergeben:

  • Die Berechtigungen werden nicht mehr anhand des Office-Benutzernamens ermittelt, sondern am Windows-Anmeldenamen (Domainname\Benutzername)
  • Viewer müssen einem Windows-Benutzer zugeordnet werden, wenn keine Unlimited Viewer erworben wurden.

Jet Reports verhindert mit diesem Verfahren, dass mehr Designer oder Viewer genutzt werden, als in der Jet Reports Lizenz enthalten sind.

Andreas Koblischke
www.datenkultur.de