Bitte beachten Sie: Es gibt ein nicht mehr unterstütztes Feature im Jet Konfigurationsdienst!

Wenn Sie bei der Installation des Jet Konfigurationsdienstes als Authentifizierungsmethode „Datenbankanmeldung“ auswählen, wird der Dienst zwar installiert und die Konfigurationsdatenbank korrekt erstellt, anschließend kann jedoch der dazugehörende Dienst nicht gestartet werden.

Technische Ursache
Bei der Installation wird der Dienst so konfiguriert, dass beim Zugriff auf die Datenbank die Windows-Konteninformationen verwendet werden.

Was können Sie als Anwender machen?
Wenn Sie zum Erstellen der Datenbank die Datenbankauthentifizierung benötigen, können Sie nach Abschluss der Installation das Dienst-Konto des Dienstes im SQL-Server zum Besitzer (db_owner) der Datenbank machen.

Können Sie als Anwender diesen Umweg vermeiden?
Installieren Sie den Konfigurationsdienst zusammen mit dem SQL-Administrator Ihres Vertrauens. Geben Sie dem gewählten Dienst-Konto während der Installation vorübergehend das „sysadmin“ – Recht und entziehen ihm dieses nach Abschluss der Installation.

Zusätzlicher Tipp:
Gewähren Sie dem Dienst-Konto bereits vor der Installation auch das (Windows-) Recht, sich als Dienst anzumelden.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter support@datenkultur.de oder +49 2151 / 654 65 – 20.

Bernd van de Sand
datenkultur.de

Kennen Sie das: Unmittelbar nach dem Importieren neuer Objekte ins Dynamics NAV (früher: Navision) funktioniert Jet Reports nicht mehr?

Manchmal werden in Jet Reports Professional und Jet Reports Enterprise Tabellenfelder oder ganze Tabellen nicht gefunden. Oder aber sie können nicht angezeigt oder ausgewertet werden – obwohl diese in Microsoft Dynamics NAV offensichtlich vorhanden und gefüllt sind. Dies geschieht unmittelbar nach dem Importieren neuer Objekte ins Dynamics NAV.

Technische Ursache: Der Inhalt der Microsoft Dynamics NAV Tabelle 2000000071 object metadata ist inkonsistent. Der NAV Server führt gerade einen Rebuild der Objekte durch. Jet Reports ist jedoch auf eine konsistente Tabelle angewiesen, um einwandfrei zu funktionieren.

Wie lange kann der Ausfall dauern? Je nach Umfang der Änderung kann der Ausfall von einigen Minuten bis zu mehreren Tagen andauern.

Was können Sie als Anwender machen? Sie können die benötigten Tabellen aus der Entwicklungsumgebung mit „Run“ starten.

Was sollten Sie vermeiden? Der Anwendungsserver für den rollenbasierten Client (Service Tier) darf nicht gestoppt oder neu gestartet werden, auch wenn er nicht mehr reagiert. Das führt zu einem SQL-Rollback und der Anwendungsserver beginnt wieder von vorne.

Wie stellen Sie fest, ob gerade ein Rebuild stattfindet? Führen Sie im SQL-Managementstudio das Query „select [Object ID] from [meine_NAV_Datenbank].[dbo].[Object Metadata] where [Object Type] = ‘1’ “ aus. Wenn die Ausgabe „hängen“ bleibt, ist das Tabellenobjekt mit der Nummer, die auf die letzte Ausgabezeile folgt, gesperrt. Die Abfrage bricht mit Timeout ab, wenn sie nicht unterbrochen wird. Durch erneutes Ausführen erhöht sich die Nummer der letzten Ausgabezeile, dies zeigt den Fortschritt an.

Weiterführende Informationen:

Dynamics NAV Team Blog, Gedas Busniauskas : Synchronize metadata, please…
(Hintergrundinformationen zur Funktionsweise von object Metadata)
https://blogs.msdn.microsoft.com/nav/2014/07/04/synchronize-metadata-please/

Saurav Dhyani – Microsoft Dynamics Navision : Metadata for object of type Table with id 20000000xx is in a failed state. (Anleitung Metadatenerzeugung erzwingen)
https://saurav-nav.blogspot.de/2012/02/metadata-for-object-of-type-table-with.html

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter support@datenkultur.de oder +49 2151 / 654 65 – 20.

Preiserhöhung Jet Reports zum 01.04.2017

Jet Reports hat zum 01.04.2017 eine Preiserhöhung der Jet Produkte angekündigt. Zudem wird teilweise der Funktionsumfang geändert und eingeschränkt. Bis 31.03.2017 können Sie noch zu den alten Konditionen bestellen.

Denken Sie über weitere Designer oder Datenbanken nach? Dann bestellen Sie noch im März.

Ist Jet Enterprise oder Jet Professional (früher Jet Essentials) für Sie interessant? Dann melden Sie sich gerne bei uns.

Auch bei weiteren Fragen rund um Business Intelligence, Reporting, Planung und Datenanalyse sind wir gerne für Sie da.

Sie erreichen uns unter: vertrieb@datenkultur.de oder +49 2151 654 65 10

Glossar der BI Begriffe

Es gibt in der Welt des Business Intelligence wirklich viele Begriffe. Jet Reports hat sich die Mühe gemacht die wichtigsten in einem BI-Glossar zusammen zu fassen.

Bei Fragen zu den Begriffen freue ich mich über eine Nachricht. Ich helfe gern weiter.

Andreas Koblischke
datenkultur GmbH

 

 

Einfach Auswerten – Denormalisieren

Die meisten ERP Systeme, unter anderem auch Microsoft Dynamics NAV (Früher bekannt als Navision), verwenden „normalisierte“ Datenbanken. Diese Datenbanken sind für die Dateneingabe optimiert. Aus technischen Gründen enthalten solche Datenbanken sehr viele verschiedene Tabellen. Das spart viel Platz auf den Festplatten, weil die Daten nicht doppelt gespeichert werden müssen (Redundanzen vermeiden). So kann der Anwender seine Daten möglichst schnell und einfach eingeben. Zur Auswertung fügt man die aufgeteilten Daten wieder zusammen, indem mehrere Tabellen miteinander verknüpft.

Ein Beispiel: Wenn Sie einen Auftrag eingeben, dann wählen Sie einen Debitor nur aus. Sie müssen nicht jedes Mal die Adresse und die Telefonnummer neu erfassen. Diese Werte sind in der Debitorentabelle einmalig hinterlegt und werden automatisch in Ihren Auftrag übernommen.

Debitor Lookup

Die Zahlungsbedingung wählen Sie dann wieder aus einer anderen Tabelle, ebenso wie Lieferanschrift und Lieferbedingungen. Wäre Ihre Datenbank nicht normalisiert, hätten Sie bis hierher schon viel Arbeit gehabt, diese Daten erneut einzugeben.

Danach erfassen Sie die Artikel in den Auftragszeilen. Auch hier gibt es wieder eine Tabelle, aus der Sie die gewünschten Zeilen auswählen können: Die Artikeltabelle. Preise und Rabatte werden automatisch aus zwei weiteren Tabellen geholt: Tabelle Verkaufspreise und Verkaufsrabatte. Sie merken, ein ERP System wie Dynamics NAV ist für die Dateneingabe optimiert und beinhaltet sehr viele eigenständige Tabellen.

EinfachAuswerten - Artikel Lookup

 

Der Vorteil bei der Dateneingabe ist ein leider ein Nachteil beim Auswerten. Zum Auswerten muss man die Struktur der Daten gut kennen. Zudem muss man wissen, wie man mehrere Tabellen miteinander verknüpfen kann. Das überfordert das Fachwissen mancher Anwender deutlich.

Ein Beispiel aus dem Dynamics NAV:

Wollten Sie schon einmal alle offenen Auftragszeilen mit Artikeln der Artikelkategorie „Geschirr“ und Verkäufer „Meier“ sehen? Wie haben Sie dies gelöst?

Die Auftragszeilen in NAV stehen in der Tabelle Verkaufszeile. Die Artikelnummer und die Restliefermenge sind dort als Information vorhanden. Der Verkäufercode steht allerdings in der Tabelle Verkaufskopf. Verkaufskopf und Verkaufszeile sind über die Belegnummer verknüpft.

Sie müssten also bei den Verkaufsköpfen mit Verkäufercode gleich „Meier“ beginnen. Doch wie kommt man dann an die Zeilen? Merkt man sich die Belegnummern und filtert dann ggf.? Das geht sicherlich, wenn Sie wenige Aufträge im System haben. Aber merken Sie sich mal mehr als 10 Belegnummern und fügen Sie diese zu einem Filter zusammen. So könnten wir das Problem lösen. Es ist allerdings nur wenig komfortabel.

Eine Alternative ist, dass Sie sich von Ihrem NAV Betreuer im System ein neues Feld in der Verkaufszeile anlegen lassen: den Verkäufercode. Das kostet Sie aber einiges:

  • Geld, denn ein ERP Entwickler muss es für Sie durchführen. Jedes Feld verändert zu dem den Standard des ERP-Systems. Es kostet also bei jedem Upgrade wieder Geld.
  • Performance, denn zusätzliche Felder müssen automatisch vom ERP Programm gefüllt werden.
  • Übersicht, denn viele Hilfsfelder in einer Tabelle lenken von den wesentlichen Daten ab.
  • Speicherplatz, denn die zusätzliche Felder für Auswertungen werden statt einmalig in Stammdaten in allen Detaildatensätzen eingetragen.

Wenn Sie weitere Felder, wie die Lieferbedingung auf den Zeilen auswerten wollen, dann muss dann auch das Feld Lieferbedingung auf den Zeilen hinzugefügt werden. Gleiches mit dem Feld Zahlungsbedingung und und und… Irgendwann ist Ihre Tabelle Verkaufszeilen überladen mit Informationen. Dies wäre also die zweite Lösung, die uns aber immer noch nicht gefällt.

Zudem möchte Sie ja auch noch einen Filter auf die Artikelkategorie „Geschirr“ setzen. Sollen Sie sich jetzt hier alle Artikelnummern der Kategorie merken und als Filter setzen? Nein! Und die Artikelkategorie wiederum als Feld im NAV in der Tabelle Verkaufszeile anlegen lassen? Nein!

EinfachAuswerten - ERD ERP

 

Die Lösung hier ist ein sogenanntes Data Warehouse (Datenlager). Eingangs erwähnt sind ERP Systeme zum Eingeben der Daten optimiert. Ein Data Warehouse ist für das Auswerten optimiert. Sie werden eben nicht normalisiert, sondern man ergänzt die Tabellen „einfach“ um die Felder, die man zum Auswerten benötigt. Auch berechnete Felder oder das Nachtragen von Daten ist kein Problem.

Dieses Data Warehouse ist eine eigene Datenbank, welche mit den Daten aus Ihrem ERP System gefüllt wird. Der große Vorteil: Sie ändern nichts an Ihrem ERP System, weder an den Daten noch an der Programmierung. Sie verlieren im ERP System keine Performance.

Das Data Warehouse wird mit den Daten aus dem ERP System gefüllt – automatisiert nachts, oder zu jedem anderen Zeitpunkt, wenn Sie aktuelle Daten benötigen. Formeln sind möglich und werden vorberechnet, sodass Sie auch hier beim Auswerten keinen Performance Verlust haben.

Beim Abholen der Daten erweitern Sie die Tabellen im Datawarehouse und erstellen in der Tabelle Verkaufslieferzeilen einfach die eben genannten neuen Felder: Die Artikelkategorie holen Sie aus der Artikeltabelle und speichern dieses Feld als echten Wert. Gleiches mit den Verkäufercode: der wird aus dem Verkaufskopf geholt und gespeichert. Sie erhalten dadurch eine Datenbank, die nicht mehr normalisiert und Eingabeoptimiert ist. Und das ist hier völlig in Ordnung, denn hier wollen Sie ja keine Daten eingeben, Sie möchten optimal auswerten.

EinfachAuswerten - Business Intelligence ERP

Also können Sie schließlich auf dieser Tabelle einen Filter auf Verkäufer = „Meier“ und Artikelkategorie = „Geschirr“ setzen. Und schon sehen Sie die gewünschten Werte.

Mit dem BI-Tool Jet Enterprise ist das Denormalisieren von Datenbanken simpel zu erreichen. Für Dynamics NAV und AX sowie für das CRM Online werden sogar fertige BI Projekte mitgeliefert. Wir haben für unsere Kunden bereits eine Vielzahl von weiteren Datenbanken zur Auswertung optimiert. Fragen Sie uns gern nach Ihrem System.

Andreas Koblischke
datenkultur GmbH

Jet Enterprise macht auch Jet Essentials besser

Mit dem Einsatz von Jet Reports Enterprise werden viele Jet Essentials Berichte…

  • beschleunigt.
  • einfacher zu erstellen.
  • leichter zu pflegen.
  • ein vergleichbares Ergebnis liefern.

Warum das so ist, das möchte ich im folgenden erklären:

Eine der wichtigsten Aufgaben von Jet Enterprise ist das Bereitstellen einer optimalen Datenablage für Auswertungen. Ein ERP System wie z.B. Dynamics NAV (Navision) ist nämlich immer für die Eingabe optimiert. Daher gibt es in einem ERP-System meist enorm viele Tabellen. Für Auswertungen ist es aber viel praktischer, wenn nur wenige Tabellen mit den wesentlichen Inhalten bereitstehen.

Das Data-Warehouse
In einem Business Intelligence (BI) Projekt findet man oft eine separate Datenbank, in der Daten für die Auswertung bereit gestellt werden. Jet Enterprise verwendet auch hier den Microsoft SQL-Server. Aus dem Quellsystem  (Z.B. Dynamics NAV) werden einzelne Tabellen ausgelesen. Auf dem Weg in die Data-Warehouse Tabellen werden die Daten bereinigt, ergänzt, optimiert und zusammengefügt. Als Ergebnis finden sich Tabellen, die für die Auswertung perfekt geeignet sind.

Jet Essentials und das Data-Warehouse
Mit Jet Enterprise bekommt man automatisch auch das Recht die Data-Warehouse Tabellen mit den bekannten Jet Essentials Befehlen (NL und NF) auszulesen. Nachfolgend bringe ich ein paar Beispiele dafür vor:

Im Dynamics NAV gibt es sogenannte Posten-Tabellen. In diesen Tabellen werden Buchungssätze gespeichert. Die Tabelle Wertposten beinhaltet die Betragsbuchungen für Artikel. Diese Tabelle möchte ich für die Beispiele verwenden.

  • Fehlende Daten ergänzen
    In der Tabelle Wertposten gibt es ein Buchungsdatum (Wann wurde die Buchung durchgeführt). Es fehlt aber das Belegdatum (Ab wann wird die Fälligkeit berechnet). Dieser Wert steht bei Dynamics NAV nur in den Tabellen für bereits gebuchte Belege (Gebuchte Rechnung, Gebuchte Gutschrift, usw.). Mit einem Business Intelligence Werkzeug wie Jet Enterprise kann man die Data-Warehouse Daten beim Füllen mit weiteren Daten aus anderen Tabellen anreichern. In der Data-Warehouse Tabelle für die Artikel-Betragsbuchungen (Z.B. Gebuchte Verkaufstransaktionen) sind nun sowohl das Buchungsdatum als auch das Belegdatum zur Auswertung verfügbar. Es braucht nur im NL-Befehl darauf gefiltert werden. Das macht ein Jet Essentials Auswertung deutlich übersichtlicher und viel schneller, da die langsamen Jet Essentials Befehle Link und Filter nicht gebraucht werden.
  • Tabellen zusammenfügen
    In der Tabelle Wertposten werden nur Betragsbuchungen für Artikel gespeichert. Im ERP-Dynamics NAV gibt es noch weitere Positionsarten (Ressourcen, Sachbuchungen, Anlagen, …) die Beträge aufweisen können. Deren Buchungen werden in weiteren Tabellen gespeichert (Gebuchte Verkaufsrechnung, Gebuchte Verkaufsgutschriften,…). Mit einem Business Intelligence Werkzeug wie Jet Enterprise kann man eine Data-Warehouse Tabelle (Z.B. Gebuchte Verkaufstransaktionen) aus verschiedenen Quellen füllen (Wertposten, Geb. Verkaufsrechung, Geb. Verkaufsgutschrift, …). Die verschiedenen Daten können im NL-Befehl summiert werden. Das macht eine Jet Essentials Auswertung übersichtlicher und schneller, weil nur ein NL-Befehl für mehrere Tabellen erforderlich ist.
  • Nur Benötigte Felder und Tabellen verwenden
    In einer Quelldatenbank wie Dynamics NAV gibt es sehr viele Tabellen und Felder. Der Großteil davon ist für Auswertungen gar nicht relevant. Mit einem Business Intelligence Werkzeug wie Jet Enterprise kann man explizit auswählen welche Tabellen und Felder dem Auswertenden zur Verfügung gestellt werden. Es ist auch einfach möglich die Tabellen und Felder einen verständlicheren Namen zu geben. Im Dynamics NAV gibt es in der Tabelle Wertposten z.B.  Felder für den Wert des ursprünglichen Einkaufsbetrages [Einkaufsbetrag] und dem Lagerwertanteil [Einstandsbetrag]. Die Felder sind dann auch noch in tatsächlich (Kosten bereits gebucht) und erwartet (Kosten nur erfasst) aufgeteilt. Nicht jeder Designer eines Jet Essentials Berichtes kennt die Unterschiede. Das führt schnell zu falschen Auswertungen. Wenn Sie nur die Summe der beiden Einstandsbeträge als Feld im Data-Warehouse anbietet, dann kann ein Jet Essentials Designer gar kein falsches Feld mehr verwenden. Es sind auch keine Excel-Hilfsspalten zur Addition erfoderlich. Das mach eine Auswertung übersichtlicher und schneller. Ähnliche Berichte werden zu dem ein vergleichbares Ergebnis liefern.

Fazit
Ein Data-Warehouse beschleunigt und vereinfacht Jet Essentials erheblich. Berichte anderer Jet Essentials Designer werden vergleichbar, weil nur bereitgestellte Formeln und Felder verwendet werden können. Das Zusammenstellen der Data-Warehouse Tabellen ist das Intelligence aus Business Intelligence. Das Erstellen der eigentlichen Auswertungen ist danach recht simpel. 

Andreas Koblischke
datenkultur GmbH

Jet Reports Lizenz-Änderungen nur noch mit aktivem Wartungsplan

Der Hersteller von Jet Reports lässt ab dem 1.10.2014 keine Lizenz-Änderungen mehr zu, wenn kein aktueller Jet Reports Wartungsplan (Annual Enhancement Program) abgeschlossen wurde.

Bisher konnte man die Jet Report Lizenz noch gegen das Zahlen einer Gebühr anpassen lassen, wenn man den AEP nicht erworben hat. Diese Option gibt es ab dem 1.10.2014 nicht mehr. Der Hersteller hat uns als Jet Reports Partner deutlich darauf hingewiesen, dass keine Ausnahmen von dieser Regel gemacht werden.

Sofern noch nicht erfolgt, werden Sie beim nächsten Erwerb von Dynamics-NAV Modulen (Tabellen, Pages, Benutzer, AddOns, etc.) mit hoher Wahrscheinlichkeit eine neue Dynamics-NAV Lizenznummer von Microsoft erhalten. Wenn Sie keine aktiven AEP und zu der neuen Lizenznummer keine passende Jet Reports Lizenz haben, dann wird das dazu führen, dass Sie entweder ganz auf Jet Reports verzichten müssen, oder dass Sie die den gesamten, ausgelassenen Wartungszeitraum von Jet Reports nacherwerben müssen.

Schauen Sie in diesem Fall, ob Sie von Microsoft bereits Ihre neue Dynamics-NAV Lizenznummer erhalten haben. Wenn nicht, dann bitten Sie Ihren Dynamics-NAV Partner darum Ihnen eine neue Lizenz aus dem Partner-Source abrufen zu lassen, damit Sie sich vor dem 1.10.2014 noch die Jet Reports Lizenz ändern lassen können. Die Nummer Ihrer Dynamics-NAV Lizenz wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Ihre Kundennummer bei Microsoft werden. Wenn Ihre Lizenz von Microsoft bisher noch nicht umgestellt wurde, dann geben Sie für die zukünftig neue Jet Reports Lizenznummer Ihre Kundennummer bei Microsoft an. Fragen Sie Ihren Dynamics-NAV Partner dazu nach Ihrer Voice-Account Nummer.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Jet Reports Partner. Wir freuen uns natürlich auch, wenn wir Sie bei Ihren Fragen direkt unterstützen dürfen.

Andreas Koblischke
www.datenkultur.de

Jet Reports 2013 Performance Boost

Der Jet Reports Datenzugriff für Dynamics-NAV 2013 über den Webservice ist etwas behäbig. Viele Berichte unserer Kunden liefen unter NAV 2009 über C/Front deutlich schneller als unter der neueren Dynamics-NAV 2013 Version per Webservice. Seit dem Update 1 von Jet Reports 2013 gibt es einen neuen Datenquellentyp:

Dynamics NAV 2013 und höher (SQL Server)

Dieser neue Typ ist beim Abrufen der Daten z.T. erheblich schneller als der Zugriff über den alten Datenquellentyp “Dynamics NAV 2013 und älter”. Wir haben schon Verbesserungen auf ein Fünfzigstel der vorherigen Laufzeit beobachtet. Der Zugriff über den neuen Typ ist häufig sogar erheblich schneller als der alte Zugriff über C/Front.

Warum ist der neue Datenquellentyp so viel schneller?

Der ältere Datenquellentyp für Dynamics-NAV 2013 verbindet sich ausschließlich über die Webservice-Schnittstelle. Für jeden Zugriff auf die Daten müssen viele Programm-Schritte durchgeführt werden:

  • Zugriff auf den Dynamics-NAV Web-Service.
  • Ausführen des Jet Reports C/AL Codes zum Abrufen der Daten.
  • Zugreifen auf den SQL Datenbank Server.

Jeder Schritt kostet Zeit und jeder Schritt wird für jeden Jet Reports Befehl des Berichtes ausgeführt. Der neue Datenquellentyp kommuniziert direkt mit dem SQL-Server. Anstatt das Abfragen der Daten von Dynamics-NAV per C/AL Code durchführen zu lassen, erstellt Jet Reports beim neuen Typ aus den Jet Reports Befehlen sofort SQL-Befehle. Diese Befehle werden direkt an den Microsoft SQL-Server gesendet. Der Datenbank Server kann diese Befehle enorm schnell bearbeiten. Besonders bei Gruppierungen ist der Datenbank Server sehr viel schneller als C/AL.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

=NL(“Zeilen”;”Artikelposten”;”Bundesland”)

Dieser Befehl erstellt eine Liste der Bundesländer für die jemals eine Lagerbewegung stattgefunden hat. Es gibt im Navision keinen expliziten Schlüssel auf das Bundesland. Um die Bundesländer zu ermitteln wird Jet Reports jede Zeile der Artikelposten durchlaufen. Jeder neue Wert wird mit den bisher gefundenen Werten verglichen. Wenn es den neuen Wert noch nicht gab, dann wird die Ergebnismenge um diesen Wert erweitert. Für jede Zeile der Artikelposten werden einige C/AL-Befehle benutzt und eine SQL-Abfrage an den Datenbank Server gesendet. Das kann bei 5.000.000 Posten schon eine ganz erhebliche Weile dauern. Der neue Datenquellentyp braucht für die selbe Abfrage nur eine einzige SQL-Anweisung und der SQL-Server ist für diese Art von Anfragen auch noch hoch optimiert. Während der alte Datenquellentyp mehrere Minuten brauchen wird liefert der neue Datenquellentyp die Daten innerhalb von Sekunden.

Wo ist der Haken an der Sache?

Wenn man sein Dynamics-NAV 2013 komplett in der eigenen, technischen Umgebung installiert hat, dann gibt es keinen Haken. Für diesen Fall empfehlen wir wärmstens den neuen Datenquellentyp zu verwenden. Wer sich aber mit dem Cloud Dienst Microsoft Azure angefreundet hat, der kann den direkten SQL-Server Zugriff nicht verwenden. Man kann die Datenbank-Verbindungsdaten unter Azure nicht fest in der Jet Reports Datenquellenverwaltung hinterlegen, da sich die Verbindungsdaten zur Laufzeit ändern können. Wie ich Jet Reports so kennen wird es aber bald auch einen Windows Azure taglichen SQL-Server Client geben.

Die neuen Versionen darf jeder herunterladen und verwenden der die Jahreswartung für Jet Reports erworben hat.

Andreas Koblischke
www.datenkultur.de

Open Database Connector nur noch pro Datenbank

Mit der Preisliste vom April 2014 können neue Open Database Connectoren nicht mehr für beliebig viele ODBC oder OLE-DB Datenbanken verwendet werden. Zukünftig darf ein Connector nur noch für genau eine Datenbank verwendet werden.

Andreas Koblischke
www.datenkultur.de

Wartungsplan für Jet Reports (AEP)

Wie bei Microsoft Dynamics NAV gibt es auch für Jet Reports einen Wartungsplan. Jet Reports nennt den Wartungsplan AEP (Annual Enhancement Program).

Der Plan beinhaltet:

  • Abrufen und verwenden der jeweils aktuellen Version von Jet Reports.
  • Unbegrenzte Anzahl von Anfragen beim technischen Support des Herstellers.
  • 24h-Stunden Zugriff auf die Jet Reports Knowledge Base.
  • Zugriff auf die Support-Webseiten von Jet Reports für jeden Designer.
  • Jet Reports Lizenz-Änderungen (Designernamen, NAV Lizenznummer, etc.).

Der Verkaufspreis für die Leistungen Beträgt 16% vom ursprünglichen Listenpreis der erworbenen Jet Reports Elemente (Paketpreise, Designer, Viewer, Konnektoren, etc.) pro Jahr. Der Erwerb des AEP ist beim Neukauf von Jet Reports obligatorisch. Die Laufzeit beträgt ein Jahr. Für Jet Reports Komponenten, die später zugekauft werden (Z.B ein zusätzlicher Designer) wird der AEP anteilig bis zum Ende des Wartungszeitraumes berechnet. Für Folgejahre ist der Erwerb des AEP freiwillig.

Der Wiedereinstieg in die Wartung ist möglich. Es müssen dazu auch die ausgelassenen Wartungsbeträge der Vergangenheit geleistet werden.

Lizenz-Änderungen konnten früher gegen eine Gebühr auch ohne aktivem AEP erfolgen. Wie Microsoft hat sich nun auch Jet Reports entschieden das Lizenz-Änderungen ohne aktive Wartung nicht mehr durchgeführt werden. Diese Änderung gilt ab dem 1.10.2014. Der Hersteller hat uns als Jet Reports Partner dringend darauf hingewiesen, dass keine Ausnahmen an dieser Regel gemacht werden dürfen.

Andreas Koblischke
www.datenkultur.de